Wandervorschläge im Pustertal

Wandern im Pustertal, Wanderwege in den Dolomiten – Entdecken Sie die Natur im schönen Hochpustertal

Gsieser Tal

Höfewanderung bei Pichl
Geeignet für Kinder und Kinderwagen

Ausgangsort: Pichl Pfarrkirche (1260 m)
Auf einen Blick: Pichl Pfarrkirche – Henzing – Inner- und Außerförrer Höfe – Weiler Wiesen – Brückenwirt – Talblickweg– Sinnerhöfe – Weiler Durnwald – Greiter Stöckl – Pfarrkirche Pichl
Höhenunterschied: 70 m
Höchste Wegstelle: Pichl Pfarrkirche (1260 m)
Reine Gehzeit: 3 1/2 Stunden
Weglänge: ca. 8,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Diese Wanderung führt im Bereich der Gsieser Talsohle oder nur wenig höher vom Kirchdorf Pichl (oder Außerpichl) von Hof zu Hof talaus bis zum Weiler Wiesen unweit von Taisten und nach Überquerung des Gsieser oder Pidigbaches auf der gegenüberliegenden Seite wieder talein zum Ausgangspunkt. Die nur geringe Höhenunterschiede aufweisende Route folgt großteils wenig befahrenen Höfezufahrten sowie der alten Gsieser Straße und ist daher bequem begehbar.
Wegbeschreibung: Von der Kirche in Pichl (1260 m) zunächst auf der Zufahrtsstraße und dann von dieser rechts abzweigend durch die Wiesenhänge leicht absteigend hinaus zum Weiler Henzing, von dort weiter talaus zu den Höfen Innerförrer und Außerförrer, dann westwärts durch Wiesen und Wald und den Maarbach querend hinaus zum Weiler Wiesen (1219m) und kurz hinunter zum Brückenwirt (keine Einkehrmöglichkeit) an der Gsieser Straße (ca. 1190 m); ab Pichl 1 _ Std. Dann auf der nahen Brücke über den Gsieser Bach und nun stets der Beschilderung „Talblickweg“ folgend am Bergfuß in ebener Wanderung talein zu den Sinnerhöfen (1194 m) und zum Weiler Durnwald, hier wieder links ab und auf der Zufahrtsstraße nordwärts über den Bach zur Gsieser Talstraße (hier das sogenannte Greiter Stöckl) und rechts leicht ansteigend zurück nach Pichl; ab Brückenwirt knapp 2 Std.


Der Gsieser Talblickweg – leichte Wanderung auf dem Naturlehrpfad
Geeignet für Kinder

Ausgangsort: beliebige Einstiegsmöglichkeit
Höhenunterschied: max. 473 m
Höchste Wegstelle: St. Magdalena – Forststraße zur Uwaldalm (1560 m)
Reine Gehzeit: insgesamt 9-10 Stunden (Teilstreckenbegehung empfohlen)
Weglänge: ca. 35 km

Tipps und besondere Hinweise: Wie der Name andeutet, bietet dieser Weg besonders instruktive Blicke über das Gsieser Tal. Dies jedoch nicht nur von einem, sondern gleichsam von unendlich vielen Standorten aus. Denn beim Gsieser Talblickweg handelt es sich um eine im Ganzen betrachtet eben verlaufende Wanderroute, die einheitlich mit weißen Punkten markiert und vorzüglich beschildert, das gesamte Gsieser Tal meist nur wenig über der Talsohle umrundet. Teils der alten Talstraße, teils Höfezufahrten und anderen Wegen folgend führt sie vom Raum Welsberg/Taisten auf der einen Seite des Gsieser Tales hinein bis in den Talschluss bei St. Magdalena und auf der anderen Seite wieder heraus. Die für Jung und Alt gleichermaßen geeignete Route führt bald durch harzduftenden Wald, bald durch blühende Wiesen, bald an den typischen Gsieser Bauernhöfen oder an den schmucken Dörfern und Weilern vorbei. Damit lässt dieser interessante Weg die Besonderheiten sowie die schöne Natur- und Kulturlandschaft des Gsieser Tales bequem auf Schusters Rappen abseits der Hauptstraße erleben. Allerdings empfiehlt es sich, wegen der beachtlichen Gesamtlänge nur Teilstrecken zu begehen, wobei sich verschiedenste Rundwanderungen anbieten, die beliebig in Welsberg, Taisten, Pichl, St. Martin, St. Magdalena oder an verschiedenen anderen Punkten begonnen und beendet werden können. Wegen der Vielzahl an derartigen Möglichkeiten wird hier von einer detaillierten Wegbeschreibung abgesehen. Bei Benützung einer Wanderkarte und genauer Verfolgung der Wegweiser ist die Route nicht zu verfehlen.


Pidig- und Kradorfer Almen, hübsche Kurzwanderung im Gsieser Talschluss
Geeignet für Kinder und Kinderwagen

Ausgangsort: St. Magdalena Pfarrkirche (1398 m)
Auf einen Blick: St. Magdalena Pfarrkirche – Talschlusshütte – Rotmooshof – Pidig Alm – Kradorfer Alm – Messner
Hütte – Hinterbergkofelalm – St. Magdalena Pfarrkirche
Höhenunterschied: 422 m
Höchste Wegstelle: Hinterbergkofelalm (1820 m)
Reine Gehzeit: 2 1/2 Stunden
Weglänge: ca. 9 km

Tipps und besondere Hinweise: Diese kurze Wanderung, die fast noch als Spaziergang gewertet werden kann, führt von St. Magdalena zur Pidigalm und zur nahen schmucken Hütte der Kradorfer Alm, wo eingekehrt werden kann. Die Almhütten stehen im Bereich von Almwiesen, die von markanten Bergen überragt werden und einen schönen Blick hinaus ins Gsieser Tal bieten. Die Pidigalm trägt noch heute den schon vor tausend Jahren urkundlich aufscheinenden Bach- und Flurnamen. Da ein bequemes Waldsträßchen auf der einen Talseite und ein naturbelassener Fußpfad auf der anderen Seite in unser Zielgebiet führen, bietet sich die Möglichkeit zu einer hübschen Rundwanderung.

Wegbeschreibung: Von St. Magdalena (1398 m) kurz hinein zur Talschlusshütte (1465 m; großer Parkplatz und Einkehrmöglichkeit), auf dem Sträßchen etwa 10 Min. talein zu den innersten Höfen und auf der Almzufahrt (Fahrverbot)kurz talein zum rechts abzweigenden Fußweg; nun nach Belieben entweder weiterhin auf dem Sträßchen bleibend oderaber auf dem den Bach überquerenden und nach kurzem Anstieg meist eben talein führenden Fußweg (Mark. 49) jeweils in ca. 3/4 Std. hinein zu der orographisch rechts liegenden Pidigalm bzw. zu der auf der gegenüberliegenden Talseite befindlichen Kradorfer Alm (1694 m; Einkehrmöglichkeit). – Rückweg für etwas Gehfreudigere: Etwas außerhalb der Pidigalm bei der Messner Hütte (1659 m; Einkehrmöglichkeit) dem Wegweiser „Hinterbergkofel“ folgend am westlichen Hang kurz empor, dann links abbiegend über einen kleinen Bach und auf schönem markiertem Waldweg nur leicht ansteigend in ca. 20 Min. hinauf zur Hinterbergkofelalm (1820 m; kein Ausschank). Von dort dann auf dem Forstweg in leicht absteigender Waldquerung (stets Mark. 53) hinaus und hinunter zum Ausgangspunkt; ab Kradorfer Alm knapp 1 1/2 Std.


Naturerlebnis Gsieser Almweg 2000

Ausgangsort: St. Magdalena Talschlusshütte (1465 m)
Auf einen Blick: St. Magdalena Talschlusshütte – Köfler Tal – Tscharnietalm – Kasermähder Alm – Gipfelalm – Stumpfalm – Kaser Alm – Pfoital – Uwaldalm – St. Magdalena Talschlusshütte
Höhenunterschied: 730 m
Höchste Wegstelle: Gipfelalm (2104 m)
Reine Gehzeit: 4 Stunden
Weglänge: ca. 15 km

Tipps und besondere Hinweise: Das Gsieser Tal besitzt besonders viele und schöne Almen, von denen etliche auch gemütliche Einkehrmöglichkeiten bieten. Wie der Name „Almweg 2000“ schon andeutet, führt diese Route in durchschnittlich rund 2000 Metern Meereshöhe von Alm zu Alm. Von den verschiedenen Möglichkeiten der Begehung empfehlen wir hier die aussichtsreiche und floristisch besonders lohnende Höhenwanderung von der Tscharnietalm im Süden bis zur Uwaldalm im Norden, die zusammen mit dem Auf- und Abstieg eine geschlossene Rundtour ergibt, die natürlich auch in umgekehrter Richtung durchgeführt werden kann. Die Rundtour ist für Gehgewohnte leicht und sehr lohnend.

Wegbeschreibung: Von St. Magdalena auf der Straße kurz talein, dann nach rechts über den Bach und stets der Mark.47 folgend (Güterfahrweg) durch das Köfler Tal südostwärts hinauf; dann bei Wegteilung rechts ab und der Markierung 48 folgend (ebenfalls Forstweg) durch den Wald hinauf zur Tscharnietalm (1976 m; gut 1 1/2 Std.). Von dort der Rotpunktmarkierung folgend auf dem Höhensteig in mäßig steilem Aufstieg nordwestwärts zu einem Kammrücken, jenseits leicht absteigend und die Hänge querend nordwärts zur Kasermähder-Alm (2048 m), kurz weiter durch die Hänge teils im Bereich der Baumgrenze, teils oberhalb derselben zur Gipfelalm (2104 m) und dann entweder weiterhin auf dem Fußsteig bleibend in längerer Wanderung zur Kaser Alm, oder aber leicht absteigend zur Stumpfalm (2003 m, Ausschank) und auf breitem Zubringerweg in bequemem Spaziergang zur genannten Kaser Alm (2076 m; ebenfalls Einkehrmöglichkeit); von dieser am Hang auf markiertem Steig leicht absteigend hinein ins schöne Pfoital, kurz talauf zu einer Bachbrücke und dann am westseitigen Wiesenhang auf bezeichnetem Steig ganz leicht ansteigend hinaus zur Uwaldalm (2042 m; Einkehrmöglichkeit). – Abstieg: Von der Uwaldalm entweder zur Gänze auf dem breiten und bequemen, aber längeren Forstweg oder aber auf dem alten, kürzeren, aber steileren Fußweg (Mark. 12), der im unteren Teil mit dem Aufstiegsweg identisch ist; ab Uwaldalm 1 – 1 1/2 Std.


Gsieser Törl, 2205 m, eine angenehme und interessante Grenzwanderung

Ausgangsort: St. Magdalena Pfarrkirche (1398 m)
Auf einen Blick: St. Magdalena Pfarrkirche – Talschlusshütte – Rotmooshof – Pidig- und Kradorfer Alm – Oberbergalm– Gsieser Törl – Weißbachalm – Acherlealm – Ampfertal – St. Magdalena
Höhenunterschied: 807 m
Höchste Wegstelle: Gsieser Törl (2205 m)
Reine Gehzeit: 6 Stunden
Weglänge: ca. 16 km

Tipps und besondere Hinweise: Das Gsieser Törl, um das sich viele alte Schmugglergeschichten ranken, ist ein tiefeingeschnittener Sattel im Scheitel des Gsieser Tales und ein früher viel benützter Übergang ins Defreggental; der Ausblick umfasst hauptsächlich die Deferegger Berge im Norden und die Pragser Dolomiten im Süden. Das von St. Magdalena zum Gsieser Törl ziehende Tal ist eine schöne, im äußeren Teil noch bewaldete Almlandschaft mit mehreren, zum Teil Einkehrmöglichkeit bietenden Hütten. Die hier beschriebene Wanderung ist für Gehgewohnte leicht und problemlos.

Wegbeschreibung: Von St. Magdalena (Kirche, 1398 m) zunächst hinein zur Talschlusshütte (1465 m; hierher auch mit dem Auto möglich, Parkplatz); nun links bzw. geradeaus talein zum Rotmooshof, von da entweder auf dem Fahrweg durch Wald (Markierung 49) oder auf dem ostseitigen Fußweg meist durch Almgelände hinein zur Pidigalm und zur Kradorfer Alm (Ausschank, 1694 m). Nun bald stärker ansteigend weiter talauf zur Oberbergalm (1975 m; Ausschank) und über
saftige Bergwiesen und vorbei am Quellgebiet des Gsieser Baches hinauf zum Gsieser Törl (2205 m; ab Ausgangspunkt 2 1/2 Std.). – Abstieg: Vom Gsieser Törl westwärts in langer, großteils ebener Querung der Berghänge zur Weißbachalm (2112 m; Ausschank), über den Fahrweg bergab zur Acherlealm (1867 m) und schließlich über den Weg Nr. 53 (Jägersteig) und durch das Ampfertal zurück nach St. Magdalena.


Hörneckele und Almweg 2000 mit Dolomitenblick

Wandern und Trekking im herrlichen Gsieser Tal

Ausgangsort: Talstraße St. Martin (1276 m)
Auf einen Blick: St. Martin – Karbacher Hof – Karbachtal – Vigeiner Bergwiesen – Hörneckele – Almweg 2000 –Pfinnalm – Aschtalm – Weiler Huiben – St. Magdalena Pfarrkirche
Höhenunterschied: 851 m
Höchste Wegstelle: Hörneckele (2127 m)
Reine Gehzeit: 2 1/2 Stunden bis Hörneckele, 4 1/2 Stunden mit Almweg 2000 · Weglänge: ca.12,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Das 2127 m hohe Hörneggele, auch Hörneckele geschrieben, ist eine nur wenig über der Baumgrenze aufragende Erhebung westlich von St. Martin in Gsies; die Kuppe wird wegen ihrer schönen Aussicht und reichhaltigen Alpenflora gern besucht und trägt ein Kreuz am höchsten Punkt. Als Alternative zum Abstieg über den Aufstiegsweg wird in der nachfolgenden Wegbeschreibung die Begehung des landschaftlich und floristisch besonders
schönen Gsieser Panoramaweges empfehlen.

Wegbeschreibung: Von der Talstraße bei St. Martin (1276 m) der Markierung 36 folgend westseitig hinauf zum Karbacher Hof (1440 m, Einkehrmöglichkeit; hierher auch mit dem Auto möglich) und von da im einsamen Karbachtal dem rauschenden Bach entlang hinein bis zum rechts abzweigenden Forstweg mit der Markierung 52; nun auf dem Forstweg südwestwärts durch die steilen Waldhänge hinan in ein Almtälchen (ca. 1800 m), dann auf dem Steig 52 an Heuhütten vorbei über die Vigeiner Bergwiesen empor zu einer kleinen Kammsenke (ca. 2100 m) und kurz rechts hinauf zum Kreuz auf dem Hörneckele (2127 m); der Höhenunterschied beträgt 851 m, die Gesamtgehzeit 2 1/2 Std.; die lohnende Wanderung ist für gehgewohnte Wanderer leicht und problemlos. – Almweg 2000: Vom Hörneckele über den „Almweg 2000“ (Markierung roter Punkt) die Almhänge nordostwärts querend bis zur Wegteilung des eigentlichen Almweges 2000 talseitig verlassend in teils ebener, teils ganz leicht absteigender Hangquerung zur Pfinnalm (2152 m) dann zur Aschtalm (1950 m; Einkehrmöglichkeit); von dieser schließlich auf Steig 10 durch die Waldhänge auf Fuß- und Forstwegen hinunter zum Weiler Huiben und nach St. Magdalena Pfarrkirche (1398 m); ab Hörneckele 5 km, 2 Std. Von St. Magdalena mit Bus oder anderer Fahrgelegenheit zurück nach St. Martin.


Ochsenfelder Seen, 2555 m

Ausgangsort: Talstraße St. Martin (1276 m)
Auf einen Blick: St. Martin – Karbacher Hof – Karbachtal – Ochsenfeldalm – Grüblscharte – Ochsenfelder Seen – Abstieg
entlang der Aufstiegsroute
Höhenunterschied: 1279 m
Höchste Wegstelle: Grüblscharte (2394 m)
Reine Gehzeit: 7-8 Stunden
Weglänge: ca. 12 km

Tipps und besondere Hinweise: Bei diesen Seen handelt es sich um zwei schöne, einsame, von alpinem Rasen und Blockwerk umgebene Berggewässer über der Ochsenfeldalm im obersten Karbachtal; der untere, kleinere See liegt in 2510m Höhe und damit nur wenige Gehminuten vom Oberen See (2555 m) entfernt. Obwohl die Wanderung zu den Seen etwas lang ist, lohnt sie sich nicht nur wegen der Schönheit der Seen, sondern dank der freien Lage auch wegen der umfassenden
und weitreichenden Aussicht; die Tour ist für ausdauernde Geher mit etwas Bergerfahrung leicht und problemlos. Der untere See ist 40 Meter breit und 90 Meter lang, der obere ist ähnlich breit, aber fast doppelt so lang; seine Tiefe beträgt 4 Meter.

Wegbeschreibung: Von der Talstraße bei St. Martin (1276 m) der Mark. 36 folgend westseitig in ca. 20 Minuten hinauf zum Karbacher Hof (1440 m, Einkehrmöglichkeit; hierher auch mit dem Auto möglich), auf dem Güterweg und stets der Mark. 42 folgend hinein ins innere Karbachtal und zur Ochsenfeldalm (2014 m, 3 Std.). Von da auf Weg 42 nordwestwärts über die Almhänge hinauf zur Grüblscharte (2394 m), hier scharf rechts ab und in teils ebener, teils leicht ansteigender Querung der ausgedehnten Hochweiden (Mark. 9, Steigspuren) ostnordostwärts zu den Seen; ab St. Martin gut 4 1/2 Std.Abstieg: Entweder über die Aufstiegsroute oder, um den oberen Teil um eine gute halbe Gehstunde abzukürzen, von den Seen nicht hinüber zur Grüblscharte, sondern über die Grashänge teilweise auf Hirtenpfaden gerade hinunter zur Ochsenfeldalm; von dort dann wieder wie im Aufstieg zurück nach St. Martin; ca. 3 Std.


Gipfeltour zum Hochstein, 2469 m, die “gigantische Gämsenwanderung”

Ausgangsort: a) St. Magdalena Pfarrkirche (1398 m) – b) St. Martin Pfarrkirche (1276 m)
Auf einen Blick: a) St. Magdalena Pfarrkirche – Talschlusshütte – Köfler Tal – Tscharnietalm – Kerlspitze – Hochstein – Außerhütten –St. Martin Pfarrkirche – St. Magdalena Pfarrkirche
b) St. Martin Pfarrkirche – Außerhütten – Hochstein – Kerlspitze – Tscharnietalm – Köfler Tal – Talschlusshütte – St. Magdalena Pfarrkirche – St. Martin Pfarrkirche
Höhenunterschied: a) Aufstieg 1100m, Abstieg 1193m – b) Aufstieg 1193m, Abstieg, 1100m
Höchste Wegstelle: Hochstein (2469 m)
Reine Gehzeit: a) + b) 4-5 Stunden
Weglänge: ca. a) + b) 18 km

Tipps und besondere Hinweise: Der Hochstein befindet sich am Gsieser Osthang zwischen St. Martin und St. Magdalena. Die gern besuchte Erhebung bildet den Endpunkt eines von der Kerlspitze abzweigenden Seitenkammes und bietet eindrucksvolle Tiefblicke auf das Gsieser Tal sowie eine umfassende Rundsicht. Er kann sowohl von St. Magdalena wie von St. Martin aus erstiegen werden.

Wegbeschreibung: a) Von St. Magdalena: Von der Kirche in St. Magdalena (1398 m) auf der Straße kurz talein, dann rechts über den Bach, stets der Markierung 47 folgend (Güterfahrweg) durch das Köfler Tal südostwärts hinauf zur Wegteilung, nun rechts ab und der Markierung 48 folgend (ebenfalls Forstweg) durch den Wald hinauf zur Tscharnietalm (1976 m; gut 1 1/2 Std.).Dann stets der Markierung 48 weiter folgend südostwärts hinauf zur Wegteilung, hier rechts ab, südostwärts über steiniges Gelände auf steilem Bergsteig (stets Mark. 48) empor zu einer flachen Senke im Westgrat der Kerlspitze (ca. 2500), rechts über den Grat zu einer weiteren Senke (2438 m) und kurz hinan zum Hochstein (Punkt 2469 m); Abstieg über Route b)- die Tour ist für berggewohnte Geher unschwierig. b) Von St. Martin: Von der Kirche in St. Martin (1319 m) stets der Markierung 44 folgend auf dem Güterweg ostwärts durch Wald anfangs in Kehren hinauf zu den malerischen Außerhütten, d.h. den untersten, nicht bewirtschafteten Hütten der Versell-Alm (ca. 1850 m), hier links ab, auf Steig 48 nordostwärts durch die steilen Wald- und Grashänge hinauf gegen den felsigen Südwestgrat und rechts empor zum kleinen Gipfel. Der Höhenunterschied beträgt 1193 m, die Gesamtgehzeit 3 1/2 Std.; Abstieg über Route a) – die Tour ist für berggewohnte Geher unschwierig.


Schwarzsee, 2455 m, Bergtour ins oberste Villgraten

Ausgangsort: St. Magdalena Talschlusshütte (1465 m)
Auf einen Blick: St. Magdalena Talschlusshütte – Pfoital – Pfoialm – Hintere Gsieser Lenke – Schwarzsee – Abstieg entlang der Aufstiegsroute oder über Hochkreuzspitze oder Riepenspitze
Höhenunterschied: 990 m
Höchste Wegstelle: Gsieser Lenke (2539 m)
Reine Gehzeit: 5 1/2 Stunden
Weglänge: ca. 7 km

Tipps und besondere Hinweise: Der Schwarzsee liegt nordöstlich von St. Magdalena nur wenig unter dem Gsieser Ostkamm auf Villgrater Seite; es handelt sich um einen einsamen Bergsee, der im Durchmesser rund 200 Meter misst und damit zu den bedeutenderen Seen in den Gsieser Bergen gehört. – In Verbindung mit dem See können tüchtige Geher auch die Hochkreuzspitze oder die Riepenspitze besteigen; beide Routen werden nachfolgend beschrieben. Von den genannten Gipfeln schweift der Blick über die Deferegger Alpen, über die Sextner und Lienzer Dolomiten; beeindruckend stehen auch die Hochgipfel der Zillertaler Alpen und der Hohen Tauern mit der Venedigergruppe vor uns, und im Westen erheben sich über dem Gsieser Westkamm die Dreitausender der Rieserfernergruppe.

Wegbeschreibung: Von St. Magdalena (Talschlusshütte 1465 m; großer Parkplatz und Einkehrmöglichkeit) rechts über den Talbach und der Markierung 12 folgend stets durch das Pfoital hinauf zur Waldgrenze; nun geradeaus weiter talauf zur Pfoialm (2134 m), durch das Almtal auf gutem Weg weiter bergan bis zu Wegteilung, hier rechts ab, der Markierung 13 folgend steil empor in die Hintere Gsieser Lenke (2539 m, auch “Inneres Schartl” genannt) und jenseits auf dem Steig in wenigen Minuten hinunter zum See (2455 m). Die Tour ist für einigermaßen berggewohnte Geher unschwierig und lohnend. – Abstieg: entweder über den Aufstiegsweg (gut 2 Std.) oder in Verbindung mit einer der beiden nachfolgend beschriebenen Gipfeltouren.


Hochkreuzspitze, 2739 m, eine anspruchsvolle Gipfelwanderung

Wandern und Trekking im herrlichen Gsieser Tal

Ausgangsort: St. Magdalena Talschlusshütte (1465 m)
Auf einen Blick: St. Magdalena Talschlusshütte – Pfoital – Pfoialm – Hintere Gsieser Lenke – Schwarzsee – Hellböden – Pfoischarte – Hochkreuzspitze – Pfoischarte – Uwaldalm – St. Magdalena Talschlusshütte
Höhenunterschied: 1274 m
Höchste Wegstelle: Hochkreuzspitze (2739 m)
Reine Gehzeit: 8 Stunden
Weglänge: ca. 17 km

Tipps und besondere Hinweise: Nordöstlich von St. Magdalena befindlicher, den Gsieser Talschluss beherrschender Berg, einer der bedeutendsten Berge im Gsieser Ostkamm. Hervorragende Aussichtswarte.

Wegbeschreibung: Vom Schwarzsee zurück zur Hinteren Gsieser Lenke, hier rechts ab, der Markierung folgend nordwärts hinauf zur Erhebung Hellböden (2710 m), am Grat nordwestwärts hinunter in die Pfoischarte (2608 m) und von dort, weiterhin der Markierung folgend, nordwestwärts hinauf zur Hochkreuzspitze (2739 m); Höhenunterschied ab Schwarzsee 284 m, Gehzeit knapp 1 1/2 Std.; Abstieg von der Hochkreuzspitze: Zurück zur Pfoischarte und dann stets nach Mark. 12 über den Südrücken zur Uwaldalm (2042 m, Ausschank) und auf Weg 12 zum Ausgangspunkt; knapp 3 Std.


Riepenspitze, 2774 m

Ausgangsort: St. Magdalena Talschlusshütte (1465 m)
Auf einen Blick: St. Magdalena Talschlusshütte – Pfoital – Pfoi-Alm – Hintere Gsieser Lenke – Schwarzsee – Bonner Höhenweg – Riepenspitze – Stumpfalm – St. Magdalena Talschlusshütte
Höhenunterschied: 1309 m
Höchste Wegstelle: Riepenspitze (2774 m)
Reine Gehzeit: 7 Stunden
Weglänge: ca. 15,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Höchster Gipfel des Gsieser Ostkammes, bildet zusammen mit seinen Nachbargipfeln ein schroffes, felsiges Bergmassiv östlich von St. Magdalena. Die trapezförmige Riepenspitze befindet sich zwischen der pyramidenförmigen Kaserspitze (2718 m) und der wuchtigen Heimwaldspitze (2775 m). Hervorragende Aussichtswarte.

Wegbeschreibung: Vom Schwarzsee auf Steig 12 (Bonner Höhenweg) und auf von diesem abzweigenden Steigspuren (markiert) südwärts über steiniges Grasgelände und zuletzt über Felsen hinauf zur Riepenspitze (2774 m); ab See 289 Höhenmeter, Gehzeit 1 Std.; Abstieg: Vom Gipfel der Mark. 47 folgend zuerst kurz am scharfen Nordwestgrat, dann in der steilen Westflanke und schließlich über Almgelände hinunter zur Stumpfalm (2000 m, Ausschank) und weiterhin mit Mark. 47 über den Forstweg in weit ausholenden Serpentinen durch schöne Wälder zur Talschlusshütte und nach St. Magdalena; ab Riepenspitze 2 1/2 Std.


Bonner Höhenweg und Toblacher Pfannhorn, 2663 m

Ausgangsort: St. Magdalena Pfarrkirche (1398 m)
Auf einen Blick: St. Magdalena Pfarrkirche – Talschlusshütte – Köfler Tal – Tscharniet-Alm – Kalksteiner Jöchl – Bonner Höhenweg – Gaishörndl – Pfanntörl – Toblacher Pfannhorn – Pfanntörl – Bonner Höhenweg – Grubers Lenke – Versellalmen – Verselltal – St. Martin Pfarrkirche
Höhenunterschied: Aufstieg 1265m – Abstieg 1387 m
Höchste Wegstelle: Toblacher Pfannhorn (2663 m)
Reine Gehzeit: 8 Stunden
Weglänge: ca. 19,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Das am Südende des Gsieser Ostkammes befindliche und bereits vorwiegend dem ToblacherRaum zugewandte Toblacher Pfannhorn gehört zu den bekanntesten und aussichtsreichsten Gipfeln des Oberen Pustertals. Die Besteigung können tüchtige Geher mit der Begehung des Bonner Höhenweges verbinden, der sich an der Ostseite des genannten Kammes hoch über dem innersten Villgratental hinzieht und nachfolgend beschrieben wird. Weniger Gehfreudigen empfiehlt sich, den unten skizzierten Abstieg auch für den Aufstieg zu wählen; er ist rund 1 Std. kürzer.

Wegbeschreibung: Aufstieg: Von St. Magdalena (1398 m) auf der Straße kurz talein, dann nach rechts über den Bach und stets der Mark. 47 folgend (Güterfahrweg) durch das Köfler Tal südostwärts hinauf; bei einer Wegteilung mit verschiedenen Wegweisern rechts ab und der Markierung 48 folgend (ebenfalls Forstweg) durch den Wald hinauf zur Tscharniet-Alm (1976 m; HU 578m, gut 1 1/2 Std.). Dann weiter der Markierung 48 folgend südostwärts hinauf zur Wegteilung und links (geradeaus) nach Mark. 48 A ostwärts empor ins Kalksteiner Jöchl (2349 m; ab St. Magdalena 3 Std., 951 Höhenmeter). Nun auf dem Bonner Höhenweg (Steig 12) auf der Ostseite des Kammes in weitgehend ebener Querung steiler Grashänge gut 1 1/2 Std. (4,5 km) südwärts zum Pfanntörl (Senke zwischen Gaishörndl und Pfannhorn, 2511 m) und links über den Nordwestgrat des Pfannhorns auf kleinem Steig empor zum Gipfel (2663 m; hier Orientierungstafeln); – Abstieg: Vom Gipfel zunächst wie im Aufstieg zurück zum Pfanntörl und über den Bonner Höhenweg auf der Ostseite des Gaishörndls auf Steig 8/12 die steilen Hänge nordwärts querend zur Gruberlenke (kleiner Sattel, 2487 m); nun auf die Westseite übersetzend und dem Steig 44 folgend, zunächst in Serpentinen über schrofiges Steilgelände und dann über Almhänge hinunter zur Versellalm (in 1942 m Höhe die Tolder Alm, etwas tiefer die Hinterschuherhütte, beide mit Ausschank), dann stets auf dem breiten Güterweg (Mark. 44) durch das Verselltal hinaus und zuletzt durch Steilwald hinunter nach St. Martin (1276 m); ab Gipfel ca. 3 Std.


Welsberg

Welsberg_Burg_01

Erlebniswanderung auf dem „Schlossweg Welsperg”
Geeignet für Kinder

Ausgangsort: Dorfmitte Welsberg (1087 m)
Auf einen Blick: Dorfmitte Welsberg – Mittelschule – Schloss Welsperg – Gsieser Bach – Burgruine Thurn – Gsieser Straße
– Welsberger Dorfrand – Dorfmitte Welsberg
Höhenunterschied: 100 m
Höchste Wegstelle: Burgruine Thurn (1180 m)
Reine Gehzeit: 1 1/2 Stunden
Weglänge: ca. 2,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Durch das Forstamt wurde im Jahre 2002 ein Weg um das Schloss Welsperg neu in Stand gesetzt und eine Wegschleife um die Burgruine Thurn angelegt. Landschaftlich ist der Weg abwechslungsreich. Er bietet geologische Besonderheiten und führt durch vielfältige Lebensräume. Entlang des Weges haben Schüler, Vereine des Dorfes und das Forstamt markante Elemente gestaltet. Mit Naturfarben bemalte Lärchenbretter, Throne aus Lärchenholz, Speltenzäune, interessant positionierte Findlinge, … und vieles mehr begegnen den Wanderern auf dieser relativ kurzen geschlossenen Rundwanderung.

Wegbeschreibung: Von der Dorfmitte in Welsberg (1087 m) zuerst zwischen den Häusern kurz nordöstlich hinauf zur Mittelschule, von dort stets der genannten Lehrpfadkennzeichnung folgend zunächst teilweise in leichtem Anstieg zum Schloss Welsperg (1150 m), unmittelbar danach in Kehren am bewaldeten Steilhang hinunter zu einer breiten Brücke über den Gsieser oder Pidigbach (1120 m), jenseits auf der ehemaligen Gsieser Talstraße kurz talein und links abzweigend am Steilhang durch Wald steil empor zur Burgruine Thurn (1180 m); dann auf der Südwestseite des Burghügels wieder hinunter zur alten Gsieser Straße, auf dieser hinaus zur nächsten Brücke am Welsberger Dorfrand und zwischen den Häusern zurück zum Ausgangspunkt.


Die „Große Schlossrunde”
Geeignet für Kinder

Ausgangsort: Dorfmitte Welsberg (1087 m)
Auf einen Blick: Dorfmitte Welsberg – Neubauzone – Schloss Welsperg – Ostseite des Gsieser Baches – Thurner Burghügel
– Burgruine – Gsieser Straße – Dorfmitte Welsberg
Höhenunterschied: 116m
Höchste Wegstelle: Alte Gsieser Straße (1187m)
Reine Gehzeit: 2 Stunden
Weglänge: ca. 6 km

Tipps und besondere Hinweise: Schloss Welsperg befindet sich auf einem Geländeabsatz auf der Ostseite der Gsieser Mündungsschlucht nordöstlich oberhalb Welsberg; es handelt sich um eine gut erhaltene Burg mit ungewöhnlich hohem Bergfried und stattlichem Palas; sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war anfangs Eigentum des Hochstiftes Brixen, im 16. Jahrhundert erfolgte ein durchgreifender Umbau. – Die Burg Thurn befindet sich auf einem markanten Hügel westseitig
über der Gsieser Mündungsschlucht; sie wurde wahrscheinlich im 13. Jh. erbaut und sank seit dem 18. Jh. zur Ruine herab.Diese besteht heute nur noch aus dem Bergfried und einigen stattlichen Mauerresten.

Wegbeschreibung: Von der Ortsmitte in Welsberg (1087 m) zuerst zwischen den Häusern hinauf zu einer Neubauzone und kurz weiter bis zur Wegteilung; hier links, geradeaus weiter (Markierung 41 A) und in wenigen Minuten zum Schloss Welsperg (1150 m; ab Dorf Welsberg ca. 20 Min.); dann auf dem breiten Weg in ebener Wanderung durch Wald, an der Ostseite des Gsieser Baches weiter talein bis zur Brücke und hier über den Bach hinüber zur Gsieser Straße (1187 m; ab Welsberg knapp 1 Std.). Von da nun auf der Gsieser Straße nahezu eben talaus zum Fuß des Thurner Burghügels (gegenüber der Thurnerhof) und durch das Gehölz am Hang des Burghügels kurz hinauf zur Burgruine (1180 m). – Nach der Besichtigung wieder hinab auf die Straße, dieser folgend weiter talaus und zuletzt links abzweigend auf dem mit Nr. 38 markierten Fußweg hinab zum Ausgangspunkt.


Rund um Welsberg
Geeignet für Kinder und Kinderwagen

Ausgangsort: Bahnhof Welsberg (1087 m)
Auf einen Blick: Bahnhof Welsberg – Kirchsteig zum Gailer Hof – Waldealm – Saller Hof – Olanger Stausee – Alte Goste –Unterrain – Taisten – Welsberg
Höhenunterschied: 350 m
Höchste Wegstelle: Gasthof Walde Alm (1420 m)
Reine Gehzeit: 8 Stunden
Weglänge: ca. 20 km

Tipps und besondere Hinweise: Diese großzügige Rundwanderung führt zuerst auf der Schattenseite des Welsberger Raumes bis zum Rand des Olanger Beckens, überquert dort das Tal und die Rienz und führt dann an den Sonnenhängen von Taisten wieder zurück nach Welsberg. Dabei wandern wir teils durch schöne Wälder, teils über ausgedehnte Wiesen, in die eine Reihe von Höfen eingestreut sind. Manche dieser Höfe liegen in lauschiger Waldeslage, manche an aussichtsreichen Plätzen; da und dort bietet sich Einkehrmöglichkeit, wie beispielsweise im Hof Walde, einem der höchstgelegenen Berghöfe an der Schattenseite des Oberen Pustertals. Die Tour ist an sich leicht und problemlos, erfordert aber etwas Orientierungssinn und vor allem Ausdauer im Wandern.

Wegbeschreibung: Von Welsberg zuerst in die Nähe des Bahnhofs und der Markierung 2 folgend über den Kirchsteig großteils durch Wald südostwärts hinauf zum Gailer Hof (1231 m; 3/4 Std.; Einkehrmöglichkeit); hier scharf rechts ab und der Mark. 39 folgend auf Fuß- und Fahrwegen und vorbei am Hotel Waldbrunn (1150 m) in teils ebener, großteils aber leicht ansteigender Querung der Waldhänge und zweier Bachgräben westwärts zum Gasthof Walde Alm (1405 m; ab Gailer Hof gut 1 Std.). Vom Gasthof Walde Alm weiterhin der Markierung 39 folgend auf breiten Fahrwegen durch die Waldhänge nordwestwärts leicht absteigend zu den besonders schön gelegenen Sallerhöfen (Gasthaus Salla, 1239 m, ab Walde 1 Std.) und von da wieder mit Markierung 39 durch Wald und Wiesen westwärts weiter in Richtung Oberolang bis zur rechts abzweigenden Markierung 21. Nun dieser folgend und das Tal (ca. 1050 m) nordwärts überquerend zu den Häusern und Höfen des Weilers Untergoste (Gasthaus,1134 m); weiter der Nr. 21 folgend hinauf zu den Höfen von Obergoste (1323 m), von dort in ebener Wanderung durch die Wiesen und Höfelandschaft von Unterrain ostwärts nach Taisten (1203 m, Gasthäuser, ab Untergoste gut 2 1/2 Std.) und der Markierung 38 folgend den Taistner Bach und die alte Gsieser Straße entlang hinunter nach Welsberg (ab Taisten 3/4 Std.)


Der Römerweg

Wandern und Trekking im herrlichen Gsieser Tal

Ausgangsort: Dorfmitte Welsberg (1087 m)
Auf einen Blick: Dorfmitte Welsberg – nordöstlicher Dorfrand – Kammerlechn – Gradler- und Karmannhöfen – Römerweg – Weiler Radsberg – Toblach – zurück nach Welsberg mit dem Bus
Höhenunterschied: 700 m
Höchste Wegstelle: Wegteilung ab Welsberg ca. 3 Std. (1700 m)
Reine Gehzeit: 6 Stunden
Weglänge: ca. 12,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Zwischen Welsberg, dem äußeren Gsieser Tal und der Gegend von Niederdorf-Toblach erstreckt sich ein langgezogener Waldrücken, über den in rund 1600 bis 1700 m Höhe ein breiter Wanderweg verläuft, der die Bezeichnung „Römerweg“ trägt und die westlichsten Höfe des Streuweilers Eggerberg im Westen und den Bergweiler Radsberg im Osten miteinander verbindet. Inwieweit die Bezeichnung „Römerweg“ gerechtfertigt ist, ist fraglich, doch hat sie sich bereits seit längerer Zeit fest eingebürgert. Flache Waldungen und hübsche Ausblicke charakterisieren den Höhenweg.

Wegbeschreibung: Von Welsberg (1087 m) zuerst zwischen den Häusern hinauf zum nordöstlichen Dorfrand und kurz weiterbis zur Wegteilung, hier rechts ab, nun stets der Markierung 41 folgend zunächst auf schmaler Straße durch Wiesen und Wald hinauf zu den Höfen (Kammerlechn, Gradler, Karmann, 1460 m) und dann auf dem „Römerweg“ (stets Markierung 41, schöner Fußweg) über den bewaldeten Höhenrücken in langer, teils ebener, teils leicht auf und ab führender Wanderung ostwärts. Bei einer Wegteilung in ca. 1700 m Höhe (ab Welsberg ca. 3 Std.) besteht die Möglichkeit, auf Weg 7 links abzweigend durch die Waldhänge in Serpentinen nordseitig in 1 Std. nach Durnwald in Gsies abzusteigen (1205 m; ab Welsberg ca. 4 Std.; Einkehrmöglichkeit). Der eigentliche Römerweg verläuft hingegen noch ostwärts weiter und endet nach leichtem Abstieg im Weiler Radsberg nordwestlich oberhalb Toblach (1591 m; Einkehrmöglichkeit; ab Welsberg ca. 5 Std.). Von Radsberg führt der Abstieg schließlich der Markierung 22 folgend mittelsteil durch Wiesenhänge und durch einen Waldgürtel hinunter zum nordwestlichen Dorfrand von Toblach und hinein ins Dorf (1241 m; ab Radsberg 3/4 Std.).


In den Naturpark „Fanes – Sennes – Prags“

Ausgangsort: Welsberg (1087 m)
Auf einen Blick: Welsberg – Weiler Ried – Plunhöfen – Gasthof Walde Alm – Brunstriedl – Kühwiesenkopf – Kühwiesenalm – Riedlhof – Pragser Wildsee
Höhenunterschied: Aufstieg 1053m, Abstieg 646 m
Höchste Wegstelle: Kühwiesenkopf (2140 m)
Reine Gehzeit: 5-6 Stunden
Weglänge: ca. 9,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Diese lohnende, wenn auch etwas lange Überschreitung führt zunächst hinauf zu den grünen Anhöhen des Brunstriedls und des Kühwiesenkopfs und dann hinab zum bekannten Pragser Wildsee, der als einer der schönsten Dolomitenseen mitten im Naturpark „Fanes-Sennes-Prags“ liegt. Der durch einen Bergsturz vom Herrenstein herab aufgestaute See

Wegbeschreibung: Von Welsberg (1087 m) nach Überquerung der Rienz auf einem Feldsteig südwestwärts hinauf zum Weiler Ried (1144 m), auf Weg 57 durch Wald hinauf zu den Plunhöfen und weiter zum Gasthof Walde Alm (1420 m; ab Welsberg knapp 1 1/2 Std.); dann weiterhin auf Weg 57 durch die Waldhänge und über einzelne Lichtungen südwestwärts durchwegs mittelsteil hinauf und zuletzt über einen Waldrücken zur freien Anhöhe Brunstriedl (2028 m; ab Welsberg knapp 3 Std.). Nun kurz südostwärts über den Kamm, dann rechts ab, auf Steig 35 und später 20 südseitig hinab in eine Senke, hinauf auf eine Anhöhe (2020 m) und über den Kamm in leichtem Auf und Ab südwestwärts zum Kühwiesenkopf (2140 m); ab Brunstriedl 1 Std.). Nun, weiterhin der Markierung 20 folgend, in leichtem Abstieg in ungefähr südlicher Richtung zu den Hütten der aufgelassenen Kühwiesenalm, weiter auf Weg 20 durch Wald hinunter zum Riedlhof (1561 m) und auf dessen breitem Zufahrtsweg südostwärts hinaus zum Pragser Wildsee (1494 m; Einkehrmöglichkeit); ab Kühwiesenkopf knapp 1 1/2 Std.


Auf den Dürrenstein, 2839 m

Ausgangsort: Plätzwiese (1991 m)
Auf einen Blick: Plätzwiese – Vorgipfel – Dürrenstein – Abstieg entlang der Aufstiegsroute
Höhenunterschied: 848 m
Höchste Wegstelle: Dürrenstein (2839 m)
Reine Gehzeit: 4 Stunden
Weglänge: ca. 7 km

Tipps und besondere Hinweise: Der in den Pragser Dolomiten befindliche Dürrenstein zeigt sich zum Gebiet von Welsberg hin als eine der formschönsten Felsgestalten der Dolomiten. Der frei und beherrschend aufragende Berg ist über die breite Westflanke auf einem markierten Steig unschwierig zu besteigen. Ausgangspunkt für die Tour ist die Plätzwiese, ein breiter,durch Straße und Gastbetriebe touristisch erschlossener Almsattel. Doch die Straße ist tagsüber für den allgemeinen Autoverkehrgesperrt, und die herrliche Almlandschaft, die Teil des Naturparks Fanes-Sennes-Prags ist und auf der Wesseite vom mächtigen, über 3000 Meter hohen Gaislmassiv begrenzt wird, ist weitgehend unangetastet geblieben und bezaubert im Frühsommer mit einem herrlichen Blumenmeer. Die Tour auf den Dürrenstein ist für gehgewohnte und etwas geübte Bergwanderer unschwierig.

Wegbeschreibung: Anfahrt vom Gasthaus „Brückele“ im Altpragser Tal (1491 m; hierher zwischen Welsberg und Niederdorf abzweigende Straße) entweder mit dem Linienbus (von 9 bis 16 Uhr) oder mit dem eigenen Pkw (Fahrerlaubnis jedoch nur morgens und abends) hinauf zum Plätzwiesensattel (1993 m; Gastbetriebe; auch zu Fuß in 1 1/2 Std. auf Weg 37 lohnend). Von der Plätzwiese dann den Wegweisern „Dürrenstein“ folgend stets auf Steig 40 in gleichmäßigem Aufstieg über die gras- und blütendurchwirkten Schrofenhänge teilweise in Serpentinen nordostwärts hinauf zu einem Vorgipfel, von diesem kurz hinab in eine kleine Scharte und problemlos zum Hauptgipfel mit dem Kreuz (2839 m). Ab Plätzwiese 2 1/2 Std. Abstieg: wie Aufstieg, knapp 2 Std.


Rund um den Pragser Seekofel

Ausgangsort: Pragser Wildsee (1494 m)
Auf einen Blick: Pragser Wildsee – Südende des Sees – Nabiges Loch – Seekofelhütte – Senneser Karspitze – Seitenbachscharte – Seitenbachtal – Grünwaldalm – Grünwaldtal – Pragser Wildsee
Höhenunterschied: 900 m
Höchste Wegstelle: Seitenbachscharte (2331 m)
Reine Gehzeit: 6 – 6 1/2 Stunden
Weglänge: ca. 14,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Diese landschaftlich großartige Bergwanderung führt vom Pragser Wildsee, der zu Füßen der 1400 m hohen Seekofel-Nordwand liegt, hinauf zur Seekofelhütte, von dort durch die Südhänge des Seekofels und der Senneser Karspitze zur Seitenbachscharte, schließlich durch das Gründwaldtal hinunter ins Grünwaldtal und durch dieses wieder zurück zum Ausgangspunkt. Mit der Tour kann auch die Besteigung des Seekofels verbunden werden, zumal von der genannten Schutzhütte ein teilweise gesicherter Steig zum gut 2800 m hohen Gipfel führt. – Es war die Sektion Eger des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, die das genannte, in Stein gemauerte Schutzhaus erbaute und am 16. Juli 1907 feierlich eröffnete. Die nachfolgend beschriebene Tour ist für einigermaßen gehtüchtige und bergerfahrene Wanderer unschwierig.

Wegbeschreibung: Vom Hotel am Pragser Wildsee (1494 m; hierher breite Autostraße, die zwischen Welsberg und Niederdorf von der Pustertaler Straße abzweigt) entweder am West- oder am Ostufer (auf beiden Seiten guter Weg) bis zum Südende des Sees. Von da nun auf Weg Nr. 1 durch das schluchtartige Tal des „Nabigen Lochs“ in großteils etwas steilem Anstieg, wobei die links abzweigenden Markierungen unbeachtet bleiben, hinauf ins „Törl“, einem Jöchl mit Bildstock (2388 m), und südseitig kurz hinunter zur Seekofelhütte (2327 m; Ausschank); ab Pragser Wildsee 2 1/2 Std. – Vom Schutzhaus der Mark. 6/23 folgend auf breitem Güterweg etwa 20 Minuten eben westwärts, dann rechts ab und der Markierung 23 folgend auf Steig und Steigspuren zunächst über die felsigen, zum Teil grasdurchwirkten Böden leicht ansteigend und später die Felshänge der Senneser Karspitze großteils eben querend zur Seitenbachscharte (2331 m; ab Hütte 3,5 km, ca. 1 1/2 Std.); von dort weiterhin auf Steig 23 zwischen steilen Fels- und Geröllflanken durch das steile Seitenbachtal in langem Abstieg hinunter zur Grünwaldalm (1590 m, Ausschank) im gleichnamigen Tal, auf breitem Weg 19 durch das Tal nahezu eben ostwärts talaus zum Pragser Wildsee und zum Ausgangspunkt; ab Seitenbachscharte knapp 2 1/2 Std.


Von Bad Altprags auf den Lungkofel und Sarlkofel

Ausgangsort: Bad Altprags (1379 m)
Auf einen Blick: Bad Altprags – Kammerjot-Wiesen – Sarlriedl – Messnerköpfe – Lungsattel – Lungkopfel – Sarlsattel – Sarlkofel – Abstieg entlang der Aufstiegsroute
Höhenunterschied: 999 m
Höchste Wegstelle: Sarlkofel (2378 m)
Reine Gehzeit: 6-7 Stunden
Weglänge: ca. 15 km

Tipps und besondere Hinweise: Lungkofel (2282 m) und Sarlkofel (2378 m): Der Lungkofel und Sarlkofel bilden ein vom Welsberger Raum aus gut sichtbares Massiv, das zu den Pragser Dolomiten gehört. Der Lungkofel fällt vor allem durch seine markante, senkrechte Westwand auf, der etwas höhere Sarlkofel ist ein wuchtiger Felsberg; beide und insbesondere der Sarlkofel bieten dank ihrer freien Lage einen prächtigen Rundumblick 360ø in die Dolomiten und zu den Zentralalpen. Die Besteigung der zwei Gipfel lässt sich gut in einem Zuge durchführen. Die lohnende Tour ist für ausdauernde Geher nicht schwierig, erfordert aber Bergerfahrung.

Wegbeschreibung: Vom ehemaligen Bad Altprags (1379 m; im Altpragser Tal ca. 2 km südlich der Pragser Straßengabelung gelegen) zuerst ein Stück auf der Straße talein zur links abzweigenden Markierung 14, nun stets dieser folgend anfangs auf schmalem Sträßchen durch die Kammerjot-Wiesen hinauf und dann teils auf dem Forstweg, teils auf dem alten Fußweg durch Wald größtenteils steil südostwärts hinauf zum Sarlriedl (2099 m; 2 Std.). Nun links, nordwärts, auf Steig 33 durch die ostseitigen Grashänge der Messnerköpfe eben bis leicht ansteigend zum begrasten Lungsattel (2121 m), nordwestwärts am Graskamm hinauf zur Wegteilung unterm Kamm zwischen Lungkofel und Sarlkofel, links auf markiertem Steig zu einem Jöchl (2171 m) und am Kamm durch Latschen südwestwärts mäßig steil hinauf zum Gipfel des Lungkofels (2282 m; ab Bad Altprags 3 Std.). – Dann zurück zur genannten Wegteilung, rechts hinan zum Sarlsattel (2189 m), von da ostwärts die Südabdachung querend zuerst durch ein Latschenfeld, dann über eine stark gegliederte Felsflanke (Seilsicherungen) und schließlich über steile Grashänge zum Gipfel des Sarlkofels (2378 m; ab Bad Altprags einschließlich Lungkofel knapp 4 Std.). – Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute; 2 1/2 Std.


Hochalpe und Hochalpenkopf, 2542 m

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Ausgangsort: Pragser Wildsee (1494 m)
Auf einen Blick: Pragser Wildsee – Grünwaldtal – Grünwaldalm – Hochalpe – Lapedurscharte – Flatsch-Scharte – Hochalpenkopf– Pragser Furkel – Kaserhütte – Riedlhof – Pragser Wildsee
Höhenunterschied: 1048 m
Höchste Wegstelle: Hochalpenkopf (2542 m)
Reine Gehzeit: 7 Stunden
Weglänge: ca. 14 km

Tipps und besondere Hinweise: Großartige, für gehgewohnte Bergwanderer unschwierige Rundtour mit Ausgangs- und Endpunkt Pragser Wildsee; die Wanderung führt zunächst zur Hochalpe, dann über den Hochalpen-Höhenweg zum Hochalpenkopfund über die Pragser Furkel zurück zum See. Der genannte Höhensteig ist landschaftlich und aussichtsmäßig sehr schön, er durchquert hoch über dem Pragser Wildsee ausgedehnte Grashänge. Mit seiner Begehung lässt sich gut die Besteigung des Hochalpenkopfes verbinden, einer erstrangigen Aussichtswarte zwischen Dolomiten im Süden und Zentralalpen im Norden.

Wegbeschreibung: Vom Pragser Wildsee (1494 m; Straße von Schmieden/Prags herein; in Seenähe Hotel und Parkplätze) stets auf Weg 19 durch das einsame Grünwaldtal, an der gleichnamigen Alm vorbei, in ebener bis leicht ansteigender Wanderung westwärts hinein und dann zunehmend steiler durch Wald hinauf zur Hochalpe (2114 m, Einkehrmöglichkeit, 2 1/2 Std.), nun auf Weg 19 kurz bergan, dann auf Steig 32 rechts ab und mittelsteil hinauf in die Lapedurscharte (2213 m). Nun rechts auf Steig 6 in leichtem Auf- und Abstieg einen Almrücken überquerend ostwärts zur Flatsch-Scharte (2223 m), auf Steig 61 A in weitgehend ebener Höhenwanderung durch mittelsteile Grashänge ostwärts zur Wegteilung mit Wegweisern (2291 m, ab Hochalpe knapp 2 Std.), hier links ab und der Mark. 61 folgend weglos über die steinigen Grashänge nordwestwärts hinauf zum Gipfel des Hochalpenkopfes (2542 m; ab Wegteilung 3/4 Std.); ab Hochalpe ca. 2 1/2 Std.). – Abstieg: Vom Gipfel wieder hinab zur Wegteilung, dann stets der Markierung 61 folgend auf gutem Steig kurz hinab zur Pragser Furkel (kleine Kammsenke, 2225m), in einem Tälchen ostwärts steil hinunter zur Kaserhütte (1937 m; auch Pragser Kaser oder Neukaser), durch den Wald hinab zu Wegteilung, dann auf dem Waldsteig 20/61 steil hinunter zum Riedlhof (1563 m) und weiter der Mark. 20/61 folgend auf Wirtschaftsweg durch Wald hinaus zum Pragser Wildsee; ab Hochalpenkopf gut 2 Std.


Gaisl-Höhenweg und Großer Rosskopf

Ausgangsort: Alpengasthof Brückele (1491 m)
Auf einen Blick: Brückele – Plätzwiese – Bergfuß – Rossalm – Gamssattel – Großer Rosskopf – Postmeisteralm – Brückele
Höhenunterschied: 1070 m
Höchste Wegstelle: Großer Rosskopf (2559 m)
Reine Gehzeit: 7 Stunden ab Plätzwiese
Weglänge: ca. 14,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Diese lange Tour umfasst einmal den Höhenweg von der Plätzwiese zur Rossalm und zum anderen die Besteigung des Großen Rosskopfs; beide Teile können aber auch als selbständige Touren durchgeführt werden, wobei im ersten Fall von der Rossalm nach Brückele abgestiegen (breiter Weg 4, 1 1/2 Std.) und im zweiten dorthin aufgestiegen wird (gut 2 Std.). In jedem Fall ist Trittsicherheit und Erfahrung im Bergwandern notwendig.

Wegbeschreibung: Vom Alpengasthof Brückele im Altpragser Tal (1491 m) stets der Markierung 37 folgend auf dem alten Plätzwieseweg großteils die Autostraße meidend oder abkürzend südostwärts durch Waldhänge mittelsteil hinauf zur Plätzwiese (1991 m, Gasthaus, Hotel; hierher auch mit Bus möglich); zu Fuß ab Brückele knapp 2 Std. – Von da auf Weg 3/18 durch Wiesen und Baumbestände in leichtem Auf und Ab südwestwärts hinüber zum Bergfuß (1970 m), dann stets auf Steig 3 nordwestwärts mäßig steil hinauf zu einem flachen Jöchl (2325 m), nun in weitgehend ebener Hangquerung zu einem ersten Rücken, um ihn herum und durch eine Karmulde zu einem zweiten Bergrücken (2257 m); von da auf ausgesetztem, aber mit Halteseilen versehenem Geröllsteig quer durch eine Steilflanke und schließlich wieder problemlos zuerst durch freies Berggelände und zuletzt durch lichte Baumbestände zur Rossalm (2164 m; ab Plätzwiese 3 Std.). – Weiter zum Großen Rosskopf: Von der Rossalm auf breitem Weg 3/4 mäßig steil aufwärts zu Wegteilung, dann stets der Markierung 28 folgend rechts über Almhänge mäßig ansteigend hinauf und hinüber in die oberste Mulde des Kaserbachtales, weiter zum Gamssattel (2443 m) und rechts auf markiertem, etwas steilem Steig in 20 Min. empor zum Gipfel des Großen Rosskopfs (2559 m); ab Rossalm 2 Std. – Abstieg: Am Südrücken einer roten Markierung folgend teils weglos, teils auf schwachem Steig hinunter zum Steig 29, auf diesem hinunter zur Postmeisteralm (1968 m), weiterhin auf Steig 29 in Serpentinen durch Steilwald hinab ins Tal und kurz talaus nach Brückele; ab Großem Rosskopf gut 2 Std.


Von Sexten auf den Hochebenkofel, 2905 m

Ausgangsort: Parkplatz am Ende Innerfeldstraße (1500 m)
Auf einen Blick: Parkplatz Innerfeldstraße – Dreischusterhütte – Talschluss – Ixental – Hangenalpl – Lückelescharte – Hochebenkofel Abstieg entlang der Aufstiegsroute
Höhenunterschied: 1279 m
Höchste Wegstelle: Hochebenkofel (2905 m)
Reine Gehzeit: 7 Stunden
Weglänge: ca. 7,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Diese landschaftlich lohnende Tour führt auf den relativ leicht ersteigbaren Birkenkofel, der durch eine schmale Scharte mit dem schwierigeren Birkenkofel verbunden ist. Dieser zeigt sich gegen das Toblacher Gebiet hin als besonders markante Felsgestalt. Der Hochebenkofel ist als hervorragende Aussichtswarte bekannt und wird meist von der Sextner Seite aus bestiegen. Talnaher Stützpunkt und gewissermaßen auch Ausgangs- und Endpunkt der Tour ist die Dreischusterhütte; das Schutzhaus mit Sommerbewirtschaftung liegt in dem vom äußeren Sextner Tal südseitig abzweigenden, unbesiedelten Innerfeldtal in wildromantischer, naturbelassener Umgebung. Die Tour ist nach alpinen Begriffen nicht schwierig, erfordert aber Gehtüchtigkeit und Bergerfahrung.

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz am Ende der Innerfeldstraße (1500 m, 3,5 km ab Sextner Talstraße) teils auf der für den allgemeinen Pkw-Verkehr gesperrten Hüttenzufahrt, teils auf dem alten Weg in leichtem Anstieg talein zur Dreischusterhütte, (1626 m; ab Ausgangspunkt 3/4 Std.). Von da auf dem breiten Talweg ca. 1/2 Std. hinein zum Talschluss, dann auf Steig 10/11 rechts, südwestwärts, im schluchtartigen Ixental hinauf zur nächsten Wegteilung (1895 m), hier wieder rechts ab, auf Steig 9 bald über das Grasgelände des ehemaligen Hangenalpls hinauf ins gleichnamige Hochtal und durch dieses, zuletzt über steiles Geröll, empor zur Lückelescharte (2545 m; ab Dreischusterhütte knapp 3 Std.); hier rechts über teilweise ausgesetzte Bänder (an einer Steilrinne Sicherungsseil) und eine Felsstufe zu einer kleinen Schlucht, durch sie in leichter Kletterei empor auf eine Kuppe, bald danach (stets markiert) über ein ausgesetztes, aber unschwieriges Felsband zum mäßig steilen Gipfelplateau und über dieses problemlos hinauf zum höchsten Punkt des Hochebenkofels (2905 m; ab Dreischusterhütte knapp 4 Std.).Abstieg: wie Aufstieg; 3 Std


Taisten

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Zum Mudler Hof, 1584m
Geeignet für Kinder und Kinderwagen

Ausgangsort: Taisten (1203 m)
Auf einen Blick: Taisten – Unterrain – Teuffental – Breitwiesen – Mudler Hof – Guggenberg – Taisten
Höhenunterschied: 383 m
Höchste Wegstelle: Mudler Hof (1584 m)
Reine Gehzeit: 3 Stunden
Weglänge: ca. 10 km

Tipps und besondere Hinweise: Der Mudler Hof und der etwas weiter westlich befindliche Hof Imberger gehören zu den höchstgelegenen Bauernhöfe des Oberen Pustertals; und früher lag der heute abgekommene Obermudler sogar noch etwas höher. Da der von weiten Wiesen umgebene Mudler Hof auch Gasthaus ist und sich einer besonders schönen Lage mit prächtigem Dolomitenblick erfreut, ist er ein gern besuchtes Ziel nordwestlich oberhalb Taisten. Diese Wanderung ist leicht zu begehen und landschaftlich überaus lohnend; auch für Kinder und Senioren geeignet.

Wegbeschreibung: Von Taisten (1203 m) stets der Markierung 21 folgend zuerst zwischen den Häusern hinauf zum Westrand des Dorfes, dann großteils auf asphaltierter Höfezufahrt, der teilweise auch ausgewichen werden kann, zuerst kurz aufwärts und dann in weitgehend ebener und aussichtsreicher Wanderung durch Wiesen und an Höfen vorbei westwärts ins bewaldete, schluchtartige Teuffental; nach dessen Querung weiter zur Höfelandschaft Breitwiesen, dort rechts ab und weiter auf Weg 21 durch Wiesen, an Höfen vorbei und durch Wald nordostwärts mäßig ansteigend hinauf zum Mudler Hof (1584 m) Abstieg: Vom Mudler Hof durch leicht absteigende Waldungen bis zum aussichtsreichen Gehöft Guggenberg (1407 m) stetsder Markierung 31 folgend durch Wiesenhänge nach Taisten.


Der Lottersteig
Geeignet für Kinder und Kinderwagen

Ausgangsort: Taisten (1203 m)
Auf einen Blick: Taisten Pfarrkirche – Unterrain – Hotel Alpenhof – Guggenberg – Mitterberg – Riedlwiesen – Oberhaushof – Weiler Maraberg – Weiler Haspa – Ladstatthof – Hölzlhof – Schindelholz – Weiler Henzing – mit Bus zurück nach Taisten
Höhenunterschied: 470 m
Höchste Wegstelle: Riedlwiesen (1675 m)
Reine Gehzeit: 4 1/2 Stunden
Weglänge: ca. 13 km

Tipps und besondere Hinweise: Liegt das Dorf Taisten in rund 1200 m Höhe, so zieht sich an den sonnigen Berghängen in einer durchschnittlichen Höhe von rund 1450 Metern eine ganze Reihe von Höfen und Höfegruppen hinein bis zum Übergang des Taistner in das Gsieser Gemeindegebiet. Alle diese Höfe und Weiler werden durch eine Wanderroute miteinander verbunden, die den althergebrachten Namen „Lottersteig“ (Bettlersteig) trägt und sich westwärts nach Rasen fortsetzt. Die Wanderung, die an einer Stelle auch bis zu schönen Bergwiesen aufsteigt, beginnt in Taisten und endet im Weiler Henzing an der Gsieser Straße, von wo mit dem Linienbus wieder nach Taisten zurückgekehrt wird. Die knapp 13 Kilometer lange Wanderung ist für Gehgewohnte leicht und problemlos.

Wegbeschreibung: Von der Kirche in Taisten (1203 m) stets der Markierung 21 folgend zuerst zwischen den Häusern hinauf zum Westrand des Dorfes, dann über die Unterrainer Straße bis zur Abzweigung nach dem Hotel Alpenhof und dort rechts der schmalen Straße folgend (Mark. 31) hinauf zur Höfegruppe Guggenberg (1407 m). Nun auf dem Wanderweg 21 B in ebener Wald- und Wiesenquerung zum Weiler Mitterberg (Emmersberg, 1418 m), dann durch Wiesen und Wald mittelsteil hinauf zu den Riedlwiesen (dort etliche Heuhütten, ca. 1675 m), nach Überquerung des Taistner Baches der Markierung 28 folgend auf Forstweg und Höfestraße hinunter zum Hof Oberhaus (1503 m) und zum Weiler Maraberg (Jetzberg; 1431 m), nun durch Wald und Wiesen ostwärts gegen den Weiler Haspa und hinauf zum Hof Ladstatt (1484 m); nach der Querung des Rudlgrabens auf Forstweg und Hofzufahrt zum Hölzlhof (1433 m), nun auf der Höfestraße (Mark. 55) nordostwärts zum Weiler Schindelholz (1470 m) und von da schließlich der Markierung 55 folgend teils auf Höfestraße, teils auf Fußpfaden durch Wald und Wiesen südostwärts hinunter zum Weiler Henzing (ca. 1200 m; an der Gsieser Straße Bushaltestelle); von da mit dem Bus zurück nach Taisten.


Zur Taistner Alm, 1992 m
Geeignet für Kinder

Ausgangsort: a) Taisten Mudler Hof (1584 m) – b) Taisten (1203 m) – c) + d) Höfegruppe Haspa (1360 m)
Höhenunterschied: a) 409m – b) 789 m – c) +d) 632 m
Höchste Wegstelle: Taistner Alm (1992 m)
Reine Gehzeit: a) 2 1/2 Stunden – b) + c) 3 1/2 Stunden – d) 3 Stunden
Weglänge: ca. a) 4 km – b) 5 km – c) 4 km – d) 4 km

Tipps und besondere Hinweise: Die gastgewerblich bewirtschaftete Taistner Alm (oder Taistner Vorderalm) liegt hoch über dem Dorf Taisten an der Waldgrenze zu Füßen des kühn in den Himmel ragenden Rudlhorns, des Taistner Hausberges. Vom ausgedehnten, auf mehreren lohnenden Routen zugängliche Almgebiet mit seinen blühenden Bergwiesen zieht das waldreiche Tal des Taistner Baches gegen Taisten herab.

Wegbeschreibung: a) Vom Mudler Hof: Vom Gasthaus (1584 m; hierher Straße von Taisten herauf, unweit des Hofes Parkplatz) auf der breiten Almzufahrt der Markierung 38 A folgend in leicht ansteigender Querung der Waldhänge und einiger aussichtsreicher Lichtungen hinein ins Tälchen des Taistner Baches und weiterhin mit nur geringer Steigung hinauf zur Alm (1992 m); die Wanderung ist sehr leicht und lohnend. b) Von Taisten: Vom östlichen Dorfbereich in Taisten zunächst auf der zum Mudler Hof führenden Straße und dann auf der rechts abzweigenden Höfezufahrt nordwärts hinauf zur Höfegruppe Jezberg (oder Maraberg, 1431 m), weiter zum Oberhäusl (1510 m) und dann längere Zeit auf dem Forstweg und zuletzt auf steilem Fußweg stets der Mark. 38 folgend durch die ostseitigen Waldhänge des Taistner Bachgrabens mäßig bis stark ansteigend hinauf zur Alm; für Gehgewohnte ist die Wanderung leicht und problemlos.c) Von der Höfegruppe Haspa nordöstlich oberhalb Taisten (1360 m, hierher Höfestraße) über den an anderer Stelle beschriebenen Lottersteig den entsprechenden Wegweisern folgend westwärts hinüber zum Oberhaus (Jetzberg) und auf Weg Nr. 38 (teils breiter Forstweg, teils Fußweg) hinauf zur Taistner Alm. d) Von der Höfegruppe Haspa nordöstlich oberhalb Taisten (1360 m, hierher Höfestraße) stets der Markierung 38b folgend hinauf zum Ladstatthof (1484 m) und dann teils auf Forstweg, teils auf Fußweg auf der Westseite des Rudlgrabens durch steilen Wald hinauf zur Alm.


Auf den Lutterkopf, 2145 m

Ausgangsort: Taisten Mudler Hof (1584 m)
Auf einen Blick: Taisten Mudler Hof – Brunnerwiesen – Lutterkopf – Taistner Alm – Mudler Hof
Höhenunterschied: 561 m
Höchste Wegstelle: Lutterkopf (2145 m)
Reine Gehzeit: 4 Stunden
Weglänge: ca. 10 km

Tipps und besondere Hinweise: Der Lutterkopf ist eine rundliche Erhebung nordöstlich über dem Gebiet von Welsberg und Taisten. Der Gipfelbereich ist waldfrei und bietet eine weitreichende Aussicht über das Pustertal und besonders zu den bleichen Gipfeln und Felszacken der Dolomiten; im Frühsommer erfreut eine prächtige Alpenrosenblüte das Auge.

Wegbeschreibung: Vom Mudler Hof (1584 m; Gasthaus, Parkplatz; hierher Straße von Taisten herauf) kurz auf dem Fahrweg zur Wegteilung, hier links ab, stets der Markierung 31 folgend teils auf dem Forstweg, teils auf dem abkürzenden Fußsteig durch Wald hinauf in Richtung Brunnerwiesen; schließlich, noch vor Erreichen der genannten Wiesen, den Forstweg endgültig verlassend auf dem Steig 31 ostwärts durch Wald steil empor zur Baumgrenze und kurz über freies Gelände zum höchsten Punkt (2145 m). Vom Lutterkopf in großteils nahezu ebener Wanderung auf Steig 31 im Bereich der Baumgrenze zu einer Senke im lang gezogenen Höhenrücken (ca. 2150 m), von da ca. 15 Minuten hinunter zur Taister Alm (1992 m; Ausschank). Von der Taistner Alm der Markierung 38 A folgend zum Mudler Hof.


Auf den Durakopf (Salomon), 2275

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Ausgangsort: Taisten Mudler Hof (1584 m)
Auf einen Blick: Mudler Hof – Taistner Alm – Klenkboden – Durakopf – Klenkboden – Taistner Alm – Mudler Hof
Höhenunterschied: 691 m
Höchste Wegstelle: Durakopf (2275 m)
Reine Gehzeit: 4 1/2 Stunden
Weglänge: ca. 6 km

Tipps und besondere Hinweise: Der Durakopf, der auch die mit dem Antholzer Bad Salomonsbrunn zusammenhängendeBezeichnung Salomon trägt, ist eine mäßig hohe, mit dem Lutterkopf durch einen Waldkamm verbundene Erhebung nordöstlich der Taistner Vorderalm; vom Gipfelkreuz aus bietet sich eine schöne Aussicht zu den Dolomiten, zu der jenseits des Antholzer Tales mit ihren Dreitausendern aufragenden Rieserfernergruppe und zum nahen Rudlhorn. Die Erwanderung des Durakopfs erfolgt zu einem guten Teil über schöne Bergwiesen; sie ist in landschaftlicher Hinsicht lohnend und für Gehgewohnte leicht und problemlos.

Wegbeschreibung: Vom Gasthaus Mudler Hof (1584 m; hierher Straße von Taisten herauf, unweit des Hofes Parkplatz) auf der breiten Almzufahrt der Markierung 38 A folgend in leicht ansteigender Waldwanderung zur Taistner Alm (1992m, 1 1/2 Std.; Ausschank), auf Weg 38 nordostwärts über Almgelände nur mäßig steil hinauf zum Klenkboden, einem flachen Sattel (2186 m), und links über den Ostrücken auf Steig 31 („Jagersteig“) problemlos hinauf zum Durakopf. – Abstieg: wie Aufstieg; 2 Std.


Auf das Rudlhorn, 2448 m

Ausgangsort: Taisten Mudler Hof (1584 m)
Auf einen Blick: Mudler Hof – Taistner Alm – Rudlhorn – Taistner Alm – Mudler Hof
Höhenunterschied: 864 m · Höchste Wegstelle: Rudlhorn (2448 m)
Reine Gehzeit: 5 Stunden · Weglänge: ca. 5,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Das Rudlhorn ist der Hausberg von Taisten; der markante Berg ragt nordöstlich über dem Raum Welsberg/Taisten beherrschend und frei auf und bildet ein häufig besuchtes Bergwanderziel, das dank seiner freien Lage eine einzigartige Aussicht bietet. Die Tour ist für berggewohnte und einigermaßen trittsichere Geher unschwierig und lohnend.

Wegbeschreibung: Vom Gasthaus Mudler Hof (1584 m; Straße von Taisten herauf, Parkplatz) der Markierung 38 A folgend in leicht ansteigender Waldwanderung zur Taistner Alm (1992 m, 1 1/2 Std.; Ausschank), von da auf dem breiten Weg 38 ein Stück hinauf, dann rechts ab, auf markierter Route über Grashänge und den begrasten Bergrücken ostwärts hinauf zum felsigen Gipfelgrat und über diesen teilweise etwas ausgesetzt, aber ohne nennenswerte Schwierigkeiten mittelsteil zum Gipfel (2448 m). Abstieg: Vom Rudlhorn hinab in eine kleine Gratsenke zwischen Rudlhorn und Eisatz (2388 m), von dort auf dem markierten Steigspuren über Grasgelände und einen steinigen Steilhang hinab bis zur Taistner Vorderalm.


Auf die Amperspitze, 2687 m

Ausgangsort: Taisten Mudler Hof (1584 m)
Auf einen Blick: Mudler Hof – Taistner Alm – Klenkboden – Taistner Hinteralm – alte Ochsenhütte – Amperspitze –Abstieg entlang der Aufstiegsroute oder ins Gsieser Tal
Höhenunterschied: 1103 m
Höchste Wegstelle: Amperspitze (2687 m)
Reine Gehzeit: 8 Stunden
Weglänge: ca. 10 km, Abstieg nach Gsies + 12,5 km

Tipps und besondere Hinweise: Die Amperspitze ist ein ausgeprägter und weithin sichtbarer, wegen der umfassenden Aussicht häufig besuchter Berg im Kamm zwischen dem Gsieser Tal im Osten und dem Antholzer Tal im Westen; er weist durchwegs steile, teils begraste, teils felsige Hänge und Grate auf. Seine Besteigung ist aber trotz der Steilheit für geh- und berggewohnte Wanderer unschwierig und landschaftlich jedenfalls lohnend.

Wegbeschreibung: Vom Gasthaus Mudler Hof (1584 m; Straße von Taisten herauf, Parkplatz) der Markierung 38 A folgend in leicht ansteigender Waldwanderung zur Taistner Alm (1992 m, 1 1/2 Std.; Ausschank), auf Weg 38 nordostwärts über Almgelände mäßig steil hinauf zum Klenkboden, einem flachen Sattel (2186 m), weiterhin auf Weg und Steig 38 leicht absteigend zur Taistner Hinteralm (1955 m; ab Taistner Vorderalm gut 1 Std.), kurz hinauf zur alten Ochsenhütte (2124m) und bald, stets auf Steig 38, über den begrasten Südost- und Südkamm mittelsteil bis steil hinauf zum Gipfelkreuz der Amperspitze (2687 m); ab Taistner Hinteralm gut 2 Std., ab Ausgangspunkt ca. 4 1/2 Stunden. – Abstieg: über die Aufstiegsroute (ca. 3 1/2 Std.); auch der Abstieg ins Gsieser Tal über das Ampertörl zur Samburg-Alm und durch das Karbachtal ist möglich.